Schwacher Dollar schlägt bei ARM aufs Ergebnis durch - Embedded.com

Schwacher Dollar schlägt bei ARM aufs Ergebnis durch

CAMBRIDGE &#151 Mit einem leicht geschrumpften Jahresergebnis überrascht der britische Prozessor-Technologielieferant ARM Holding die Branche. Der schwache Dollar hinterliße in den Zahlen des Unternehmens deutliche Spuren.

Der britische Anbieter von Intellectual Property (IP) verbucht rund 90 Prozent seines Umsatzes in Dollar, seine Kosten laufen aber vorzugsweise in Pfund Sterling auf. Die Schwäche der US-Währung hat daher das Ergebnis des Unternehmens nachteilig beeinflusst. Eine Rechnung, wie die Zahlen ohne die Dollarschwäche ausgesehen hätten, legte das Unternehmen aber nicht vor.

Der Umsatz von ARM ging im abgelaufenen Finanzjahr 2003 von 151 Millionen Britische Pfund, umgerechnet rund 220 Milionen Euro, auf 128 Millionen Pfund zurück. Der Vorsteuergewinn schrumpfte recht deutlich: Von 45,5 Millionen Pfund in 2002 auf 28,4 Millionen Pfund in 2003.

“Nach der Neujustierung unserer Kostenbasis zu Beginn des vierten Quartals 2002 war 2003 ein Jahr der operativen Stabilität und einer allmählichen Aufbesserung der finanziellen Situation. Unsere Entscheidung, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung während der konjunkturellen Talfahrt auf einem hohen Niveau zu belassen, hat uns in die Lage versetzt, im abgelaufenen Jahr eine Anzahl neuer Produkte mit innovativen Technologien in den Markt einzuführen. Diese Produkte tragen bereits zu den Lizenzeinnahmen bei und geben uns Anlass zu der Annahme steigender Umsätze im laufenden Jahr”, kommentierte Warren East, CEO des Unternehmens, den Rückgang.

Der Umsatz im vierten Quartal belief sich auf 34 Millionen Pfund, eine Steigerung von rund 6,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das Unternehmen gab in dem Zeitraum 16 neue Lizenzen für Prozessorcores aus, ebenso viele wie im Quartal zuvor. Dabei konnte ARM neun neue Lizenzpartner unter Vertrag nehmen.

Die laufenden Lizenzeinnahmen stiegen von 11 auf 12,8 Millionen Pfund. Die zugrunde liegenden Auslieferungen bei den Lizenzpartnern stiegen im selben Zeitraum von 188 Millionen Einheiten auf eine neue Rekordmarke von 236 Millionen Einheiten.

Im Gesamtjahr 2003 konnte ARM 26 neue Lizenznehmer für seine Prozessortechnologie gewinnen.Die Anzahl der Lizenzpartner stieg damit auf 128. Von den insgesamt in diesem Jahr ausgegeben 51 Lizenzen wurden 26 in Form von Multi-Use-Lizenzen ausgegeben, die dem Vertragspartner umfangreiche Freiheiten gewähren.

Leave a Reply

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.